Golffragen - Golfschläger 2
Immer wieder beantwortet der Golf-Crack Fragen zum Thema Golf auf der beliebten Website
Sportlerfrage.net. Hier finden Sie eine Auswahl der interessantesten Fragen zum Thema Golfschläger.
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Golfschläger 5
Sind Golfschläger mit großen oder kleineren Schlagflächen besser?
Bei Golfschlägern mit größeren Schlagfläche wird gleichzeitig die Masse in die Ränder und vor allem die Sohle gezogen. Diese nennt man Cavity-Back-Schläger. Im Gegensatz dazu gibt es Blade-Eisen, die einen kleineren Kopf haben undderen Masse sich gleichmäßig verteilt. Blade-Schläger erfordern vom Spieler eine sehr große Konstanz in den Schlägen da der Sweetspot entsprechend kleiner ist. Dafür ist die Rückmeldung für den Spieler besser, er weiß also sofort, ob er den Ball gut oer schlecht getroffen hat. Beim Cavity-Back ist die Fehlerverzeihung größer. Auch nicht ganz optimal getroffene Bälle fliegen noch ganz anständig weit und in etwa auch in die gewünschte Richtung.
Jeder, der ein zweistelliges Handicap hat, wird mit Cavity-Back die für sich bessere Wahl treffen.
Was haltet ihr beim Golfen von Cavity-Back-Eisen?
Bei Cavity-Back-Schlägern wird das Gewicht des Schlägerkopfes nach Außen verteilt. Der Schlägerkopf ist größer und die Schlagfläche etwas dünner. Diese Schläger habe eine größere Fehlertoleranz, d.h. man muss für akzeptable Ergebnisse nicht jeden Ball optimal treffen.
Nahezu jeder Amateurgolfer spielt mit diesen Eisen. Nur Professionals und Low-Handicapper greifen zum Blade. Diese Schlägerköpfe sind kleiner, kompakter, erfordern sehr präzise Schläge, geben dem Spieler aber eine sehr gute Rückmeldung und mehr Ballgefühl.
Wer von euch hat ein Lobwedge in seinem Golfbag?
Ein Lobwedge ist heute eigentlich ein MUSS. Verbessertes Equipment und bessere Schlagtechnik haben dazu geführt, dass ein Pitching Wedge in der Tat mehr für Distanzen um die 100 Meter eingesetzt wird. Rund ums Grün hat man aber mit allerlei Erschwernisse zu kämpfen. Hanglagen, Bunker, Rough, etc. sorgen dafür, dass man mitunter das Grün sehr hoch anspielen muss. Für einen präzisen Schlag zur Fahne ist ein sauberer Ballkontakt wichtig. Bei tiefem Rough und harten Fairways benötigt man dafür einen Schläger mit viel Loft und wenig Bounce. Das Sandwedge hat idR zuviel Bounce, weil es ja beim Bunkerschlag helfen soll.
Der Hersteller mit dem besten Ruf im Bereich Wedges ist sicherlich Cleveland. Aber auch Ping und TaylorMade kann man beruhigt kaufen. Bastel-Schläger, wie sie einem hier gerne aus Profitgier nahe gelegt werden, kann ich nicht empfehlen.
Gibt es eigentlich auch alle Golfschläger Modelle für Linkshänder?
Die großen Marken-Hersteller bieten mittlerweile alle Modelle auch für Linkshänder an. Früher war der Hersteller PING in der Hinsicht noch einzigartig. Aber Callaway, Taylor Made und Nike haben nachgezogen. Allerdings gibt es nur wenige Golfshops, die diese auch vorrätig haben. Aber bestellen lassen sich die Linkshand-Schläger schon. Auch bei den Demo-Tagen der Hersteller lassen sich fast alle Modelle testen. Bei kleineren Marken sieht das leider anders aus.
Man muss also nicht irgendwelche Exoten über das Internet bestellen. Diese sind aufgrund der niedrigeren Preise höchstens für Anfänger zu empfehlen. Nach ein oder zwei Jahren wechselt man dann eh zu einem Marken-Fabrikat. PING ist für Linkshänder immer eine gute Wahl und wird daher auch von sehr vielen gespielt.
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